Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

samson
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Re: Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von samson »

So ich habe jetzt meinen ersten Dämpfer fürs Wochenende bekommen.
Nach 40km ging mein Heinkler einfach aus und will nicht mehr.
Warte jetzt auf meine Nichte die mich auflist und wieder nach Hause bringt.
Dann gibt es einen Restart, leider aber mit einer Vespa.
Gruß Ulrich
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anh
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Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von anh »

Das Jahrestreffen im Spessart ist Geschichte! ... und wird als tolles Treffen in die Geschichte eingehen.
Uriges Gelände, tolle Supporter, Ausfahrten in den Spessart, Geschicklichkeitsturnier, Trial im Gelände....

Der Heinkel-Club Vorstand bedankt sich bei den Spessarträubern und allen die geholfen haben, für ein tolles Treffen.
Das Team
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und das Rote Kreuz
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Gladiators MC - Unsere Supporter im Hintergrund ...
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Das WoMo Camp
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samson
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Re: Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von samson »

Treffen war wirklich super.
Gelände war toll. Verpflegung war sehr lecker, egal ob Abends oder zum Frühstück.

Habe heute Abend auch mal geschaut warum mein Heinkler am Donnerstag nicht mehr wollte.
War der Benzinhahn, da ging bei Reserve nichts mehr durch.
Sollte jetzt wieder gehen, muß aber noch eine Runde fahren.
Gruß Ulrich
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anh
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Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von anh »

Das Gruppenbild ist fertig und steht auf der Homepage zum Download bereit.
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anh
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Bernd Hünten
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Re: Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von Bernd Hünten »

Das Treffen mit den Spessarträubern, ein Nachtrag
:D :roll:
Es gibt sie doch noch, die Räuber im Spessart, die Spessarträuber, die alten Wegelagerer! Axel, als ausgezeichneter Kenner der Region, hatte Recht und mich zudem eindringlich vor den alten Wegelagerern gewarnt!
Während unseres herrlichen Aufenthaltes in Karbach fühlte ich mich sicher vor ihnen; beschützt von den martialischen Gladiatoren und ihren Donnerbüchsen. Nun aber mussten wir, Ingo und ich, am Ende des Treffens das sichere Feldlager verlassen und alleine gen Norden streben!

Zwar haben die Räuber, wie man ja aus den Aufzeichnungen in den Annalen weiß, keinen ausgesprochenen Hauptmann und vier sind außerdem von der hohen Obrigkeit zu Tode gebracht worden. Aber, wie man so hört und liest, sollen sie sich nicht nur in bayerischen sondern auch im hessischen Lande herumtreiben und getrieben haben. Da es ihnen aber heutzutage dort wegen der vielen Bauarbeiten zu unruhig ist, haben sie ihr Tätigkeitsfeld, wie die Leute in den Dörfern des Waldes im Geheimen munkeln, verlagert.

Im Nachhinein betrachtet, stellt sich mir der im Folgenden geschilderte Fall so dar:

Die Hannoveraner Heinkelfahrer, zurück auf dem Wege nach Hannover, wussten bereits von der drohenden Sachlage und haben uns aus diesem Grunde während einer Pause an der Wasserscheide Rhein/Weser bei Motten schnurstracks überholt, weil sie vor den Räubern in hohem Tempo flüchteten. Einige wollten uns noch warnen, machten einen kleinen Schlenker, den Versuch anzuhalten, brausten aber dann doch eilends wie die wilde Jagd davon.
Während wir uns unbedarft einer körperlichen Erleichterung zuwandten und deshalb etwas abseits standen und den Fahrzeugen den Rücken kehrten, müssen die Spessarträuber – noch auf bayerischem Gebiet – eine Lunte an meinen Benzin in Gas Verwandler gelegt und diese augenscheinlich gezündet haben. Offensichtlich haben sie diese aber aus Unkenntnis und mangelnder Erfahrung zu lang gewählt, denn zunächst tat sich nichts. Vielleicht war es aber auch ausgetüftelte Absicht, denn wenn der Fall weiter entfernt passierte, brachte man sie damit nicht mehr in Verbindung. Klug gedacht!
Während einer weiteren labenden Pause auf dem Rückweg – die Spessarträuber hatten sich die brennende Sonne und die gewaltige Hitze als ihre Verbündeten erkoren - im kühlenden Schatten einiger groß gewachsener Buchen bei Alfeld an der Leine, schon im niedersächsischen, tat die Lunte dann ihre erwartete Wirkung. Klug gewählt der Platz!
Nach dem Anfahren zur Weiterfahrt war die bisher hervorragende Gemischaufbereitung sabotiert, kollabiert und ihrer Funktionsweise beraubt worden! Der Motor lief nicht richtig, er knallte, stotterte, schon war die Beschleunigerpumpe los gesprengt, ihrer Festigkeit enthoben und der Roller rollte nur noch bergab bis er an einer Ausweichstelle von mir in seinem Tun erlöst wurde.
Hier holten uns die grinsenden Spessarträuber, diese Wegelagerer, schnaufend ein. Wir standen in der prallen Sonne, der Schweiß lief in Strömen den Körper herunter und die Verzweiflung ergriff uns, das Herz wurde bang. Sie versammelten sich, umzingelten uns, erhoben ihre Knüppel, bedrohten uns damit und wir schlotterten mit den Knien und fürchteten um unser Leben, eingedenk der schaurigen und mörderischen Missetat vom 1. Mai 1811, wo Jacob Rieder aus Winterthur, 45 Jahre alt, Vater sechser Kinder, barbarisch niedergeknüppelt wurde. Er blieb mit mehrfachem Schädelbruch bewusstlos auf dem Weg liegen und verschied. (http://www.mespelbrunner-spessartraeube ... art_t.html)
Was nun, was tun?
Just in diesem Momente kam der in dieser Gegend und über die Grenzen Alfelds hinaus allseits bekannte, berüchtigte, furchterregende, gewalttätige und das mehrfache – wie es in den alten Gazetten nachzulesen ist - Morden nicht scheuende Räuberhauptmann Lippold mit seinen Spießgesellen daher geritten. Er hatte gerade in Alfeld des Bürgermeisters wunderschönes Töchterlein bei ihrer Hochzeit im Angesicht der illustren Gäste gegen ihren Willen ergriffen, geraubt und wollte sich nun mit ihm in seiner Höhle verlustieren. (https://www.alt-alfeld.de/ortsteile/bru ... poldssage/)
Das armselige Häuflein der Spessarträuber ergriff nun angesichts dieses großen und gewalttätigen Räuberhauptmanns und dem lauten Geschrei der Horde seiner Spießgesellen sowie der großen Anzahl von Hellebarden und Arkebusen das Hasenpanier und flüchtete eilends zurück ins Hessische, ihre Knüppel zurücklassend. Über ihr weiteres Ergehen ist uns bis jetzt leider nichts zu Ohren gekommen und vermeldbar.

Was aber geschieht nun mit uns? Die Situation hatte sich nicht zu unserem Besten gewandelt! Im Gegenteil: Lippold war für seine Grausamkeiten berüchtigt!

Da ertönte in der Atmosphäre ein gewaltiges Rattern, Schnaufen und Knallen, eine Explosion jagte die andere und der jugendliche Chauffeur eines Hanomag Komissbrotes der Siegfried Grösche Stiftung (http://www.oldtimer-stiftung.de) erreichte in einer Staubwolke den Ort des Geschehens. Die furchterregende Geschwindigkeit beim Nahen, das Geräusch des Schießens aus diversen Flinten, das grelle Quietschen bei der Geschwindigkeitsverminderung, das Getöse und die Angst, das geraubte Töchterlein und damit die Verlustierung zu verlieren, veranlassten den Räuberhauptmann eilends mit seinen Kumpanen das Weite zu suchen.
Wir waren gerettet!


Merke: Die Spessarträuber sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren!

So oder ähnlich trug sich Geschichte zu, Ingo war dabei! Oder, sollten etwa die brennende Sonne und die hohen Temperaturen unter meinem Helm meine Sinne getäuscht oder sogar verwirrt haben? :lol: :mrgreen:

P.S. Nach vielen Jahren einwandfreien Betriebs hatte sich in meinem Vergaser die Beschleunigerpumpe gelöst. Die Pause, der Ort und die Sonne stimmen. Der „Helfer“ hatte uns schon bei seiner Hinfahrt gesehen und hielt nun bei der Rückfahrt an, um seine Hilfe anzubieten.
Wir kennen seinen Namen nicht, wissen aber aus seiner Erzählung, dass er dieses Komissbrot just eine Woche vorher fuhr, mehrere Oldtimer und eine Werkstatt in Alfeld hat sowie der Stiftung angehört. Da wir den Fehler schon gefunden hatten, unterhielten wir uns bei der Reparatur. Er blieb bis zum Ende der erfolgreichen Reparatur und wir bedankten uns nochmals. Wir aber drehten den Gashahn auf und fuhren mit 85 – 90 km/h weiter Richtung Bremen.

Den unbescholtenen Namensvettern ein herzliches
DANKE FÜR DAS SCHÖNE JAHRESTREFFEN!

Bernd
Dieser Heinkel war 1966 mit mir auf dem Mulhacen (Spanien 3481 m)
Martin
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Re: Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von Martin »

... und nach kleineren technischen Schwierigkeiten jetzt auch etliche Bilder auf unserer Homepage https://www.heinkel-club.de/t3/m-l/mehr ... eries.html
Gruß, Martin
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hajueeich
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lassen wir Bilder sprechen . . .

Beitrag von hajueeich »

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Wenn ich zulange, paßt es immer. Irgendwie.
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anh
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Re: Jahrestreffen 2017 - 15.-18. Juni - Spessart

Beitrag von anh »

Es gibt ein schönes Video von der Abfahrt zur Ausfahrt

https://youtu.be/myR3pp4iW1g

Bilder: Robert
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