Prüfstand Lichtmaschine

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verbert
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Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von verbert »

Liebe Leute,

ein Gefühl wird langsam zur Gewissheit: Das Thema Lichtmaschine gewinnt allem Anschein nach immer mehr an Bedeutung. Das damit verbundene Thema "Regler und Kontrolllampe" scheint ebenso viele zu beschäftigen. Auch ich möchte mich diesem Themen zuwenden, denn eine kaputte Lichtmaschine hätte mir beinahe einen Strich durch die Urlsubsplanung gemacht. Deshalb möchte ich mir einen LIMA-Prüfstand bauen. Dieser soll in mechanischer Hinsicht die Möglichkeit bieten, eine Lichtmaschine aufzunehmen, die dann mit einem drehzahlgeregelten Elektromotor betreiben wird. Ich würde gerne mit einem Aufbau für die SIBA-Maschinen beginnen, denn ich habe zwei 103-A0 in Betrieb. Doch ich brauche Eure Hilfe, damit ich die entsprechende Aufnahmewelle drehen kann: Wer kann mir die Maße für den LIMA-seitigen Kurbelwellenstumpf, insbesondere den Konuswinkel, eines 103-A0-Motors nennen? Natürlich könnte ich die Maße auch selber ermitteln, aber dann müsste ich einen meiner Motoren wieder öffnen - und das möghte ich umgehen. :D

Danke Euch und mit herzlichen Grüßen aus Wiesbaden

Euer volker
phenomeno
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von phenomeno »

Hallo Volker,

ich werde ehrlich sein. Ich kann zwar "schrauben" und messen aber so ganz traue ich mir nicht zu, da die ordentlich Maß zu nehmen.
Ich habe hier eine A0 Kurbelwelle liegen und bin auch ein Siba-Verrückter:):):) bzw. 103 A0 forever :D :D :D

Entweder du gibst mir genaue Anleitung wie ich messen soll oder ich schicke dir einfach eine Welle zu zum vermessen. Kenne ja mittlerweile deine Adresse:)

Auch könnte ich meinen regionalen Heinkelfreund fragen, ob er mir beim messen helfen könnte. Der kann das bestimmt......

Aufjedenfall kann ich dir helfen und bin sehr an dem Prüfstand interessiert.

Gruß
Denny
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heinkel-bernd
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von heinkel-bernd »

Ein altes, für Fahrzwecke unbrauchbares Kurbelgehäuse ohne LIMA- und KULU-Deckel
und eine Kurbelwelle mit abgerissenem Pleuel oder abgenutztem KW-Stumpf würde
eine Menge Arbeit sparen :wink:

Da würde ich doch mal im Markt `ne Suche starten 8)
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
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ILO-Dienst
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von ILO-Dienst »

Ich würde es auch so machen wie von Bernd vorgeschlagen, das ist der mit Abstand einfachste Weg.

Zur Info: Die Maßangabe von Kegeln an Kurbelwellenzapfen erfolgt nicht in Winkelgrad sondern im Verhältnis, also z. B. 1:5.
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verbert
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von verbert »

Hallo Bernd,

der Gedanke eine unbrauchbare Kurbelwelle und ein ebenso unbrauchbares Kurbelgehäuse für den Prüfstandaufbau zu verwenden, klingt gut und verheißt Arbeitsersparnis. Jedoch plagt mich dabei eine Frage: Nähme ich eine alte Kurbelwelle, so müsste ja das Pleuel entfernt werden. Aber dann ist das Ganze doch nicht mehr gewuchtet. So ohne Pleuel und Kolben kann ich das doch nicht auf Drehzahl bringen. Oder habe ich Deinen Gedanken nur halb verstanden?

LG aus Wiesbaden
volker
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verbert
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von verbert »

Hi ILO-Dienst,

ja, das mag schon sein, dass man die Kegel von Zapfen in Verhältnissen angibt. Ich bin eben kein Maschinenbauer, ich bin Physiker. Ich würde halt einfach gerne die Geometrie dieses Kegels wissen, ob man mir nun das Verhältnis, also den tan α nennt, oder den Winkel α selbst, ist mir eigentlich egal, die Information ist ja vollkommen identisch. Nur wissen würde ich es gerne. :D

LG aus Wiesbaden
volker

PS: Hast Du eigentlich auch einen Namen?
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ILO-Dienst
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von ILO-Dienst »

Hallo,

um mit der Drehmaschine maßhaltige Kegel drehen zu können, braucht man ein Muster (= Kurbelwelle), mit dem man sich den Oberschlitten mit der Meßuhr einstellen kann. Nur mit der Winkelskala allein wird das nichts.

Es ist für Dein Vorhaben also sowieso egal, ob Du Maßangaben, Verhältnisse oder sonst was bekommst, es wird ohne entsprechendes Muster nicht funktionieren.

Zu Deiner zweiten Frage: Selbstverständlich habe ich einen Namen, was ist das für eine seltsame Frage? Jeder hat einen Namen, zumindest kenne ich niemanden, der keinen hat. Es gibt in Deutschland das sog. Namensrecht, welches im §12 BGB geregelt und für jedermann nachzulesen ist. Wenn Dich das Thema interessiert, empfehle ich einen Blick ins BGB oder auf die Schnelle die Lektüre des Wikipedia-Artikels dazu. Was das ganze mit dem Lichtmaschinenprüfstand zu tun hat oder beim Bau eines solchen hilfreich sein soll, ist mir ein Rätsel.
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heinkel-bernd
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von heinkel-bernd »

Servus Volker,
verbert hat geschrieben: 25.07.2020, 19:52 Hallo Bernd,
der Gedanke eine unbrauchbare Kurbelwelle und ein ebenso unbrauchbares Kurbelgehäuse für den Prüfstandaufbau zu verwenden, klingt gut und verheißt Arbeitsersparnis. Jedoch plagt mich dabei eine Frage: Nähme ich eine alte Kurbelwelle, so müsste ja das Pleuel entfernt werden. Aber dann ist das Ganze doch nicht mehr gewuchtet. So ohne Pleuel und Kolben kann ich das doch nicht auf Drehzahl bringen. Oder habe ich Deinen Gedanken nur halb verstanden?
LG aus Wiesbaden
volker
Die Kurbelwelle kann man doch ohne Pleuel durch großzügiges Abnehmen von Material
gegenüber der vorhandenen "Aussparungen" an den Kurbelwangen grob wuchten und
durch Erleichterungsbohrungen an den nötigen Stellen feinwuchten :wink:

Großes Pleuelauge mit einer kleinen Trennscheibe gegenüber tief einschneiden und mit
einem Meißel aufsprengen
KW Pleuel entf..JPG
P.S.: ILO-Dienst ist doch ein schöner Vorname :wink:
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
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verbert
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von verbert »

Servus Bernd,

das ist eine gute Idee. Klingt nach einem Plan. :D Danke!

LG aus Wiesbaden
Volker
phenomeno
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Re: Prüfstand Lichtmaschine

Beitrag von phenomeno »

Hey Volker,

freue mich auf weitere Beiträge von dir und dem Prüfstand.

Weiterhin gute Fahrt;)
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