Einbau Vorderrad

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oldbiker
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Einbau Vorderrad

Beitrag von oldbiker » 21.09.2018, 16:16

Hallo, auf der Rückfahrt von der Loreley blieb die Tachonadel plötzlich in "Nullstellung"
Nach Prüfung Welle,Tacho, Antrieb war klar der Tachoantrieb treibt die T.Welle nicht an.
Also Vorderrad raus und festgestellt: eine Blechnase vom Mitnehmerring auf der Nabe war ab und der zweite verbogen!
Dass der Tacho doch fast 2 Jahre funktionierte (nach Bremsbacken Tausch) ist verwunderlich.
Ich denke, dass ich beim damaligen Vorderrad Einbau etwas "geschludert" habe.
Beim nun neuerlichen Wiedereinbau des Vorderrades (ich hasse das) habe ich immer mehrere Probleme auf einmal: richtiges Einschieben des Bremsnockens der Bramsnabe in die Gabelnut, gleichzeitig richtige Stellung der Achse ( Flächen), richtiges einschieben des T. Antriebes in die Blechnasen der Mitnehmerscheibe.Gleichzeitiges Einschieben der U-Scheiben in die Gabelaufnahmen. Erschwert wird das ganze durch das erhebliche Gewicht des kompletten Vorderrades und das in "Bodenhaltung" vor dem Roller.
Frage an die Praktiker: welche "Zaubertricks" wendet ihr beim Einbau des Vorderrades an? :twisted:
VG
Dietmar

Gundolf 5530
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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von Gundolf 5530 » 21.09.2018, 18:47

Moin Moin

Auch davon gibt es doch ein Video mit Bernhard....

Ändert aber nichts daran das das echt ne Arbeit die man gerne hinter sich statt vor sich hat.

Bei Wind und Wetter und Regen , unterwegs , vor dem Roller auf dem Bauch liegend ist auch nicht immer schön.

Ne Hebebühne hat man ja selten mal mit auf dem Gepäckträger.....

Gruß Gundolf

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oldbiker
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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von oldbiker » 22.09.2018, 17:45

Hallo Gundolf,
ja aber.....ich habe leider keine Hebebühne und im Video ist die "Schwingengabel" gezeigt. Da ist die "Einfädelung" des Rades fast waagerecht und der Einschub des Bremsnockens in die Nut ist hier gut zu beobachten. Im Video ist auch zu sehen , dass Bernhard trotzdem etwas Probleme hatte das Rad zügig rein zu bekommen... da ist im Film an der Stelle ein Schnitt! Das soll keine Kritik an Bernhards tollen Videos sein. Den Trick mit dem Klebeband zur Fixierung des T- Antriebes habe ich auch schon probiert.
VG
Dietmar

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heinkel-bernd
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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von heinkel-bernd » 22.09.2018, 20:45

Servus Dietmar,
oldbiker hat geschrieben:
22.09.2018, 17:45
Im Video ist auch zu sehen , dass Bernhard trotzdem etwas Probleme hatte das Rad zügig rein zu bekommen... da ist im Film an der Stelle ein Schnitt!
Da habe ich warscheinlich dermaßen geflucht................ :mrgreen:

Das Problem ist auch, dass sich die Vorderachse oft etwas verdreht und dann deren Abflachungen
mit den Schlitzen in den Aufnahme nicht mehr fluchten :(
Mit einer flachen Feingewindemutter (oder alten abgesägten Achsmutter) auf einer Seite die
Achsmutter kontern, sodass man die Achse beim Einbau noch etwas verdrehen kann :wink:
Nicht vergessen, die Kontermutter danach wieder zu entfernen.
Diese Methode habe ich mir jetzt erst durch den Kopf gehen lassen und werde sie beim nächsten
Vorderrad-Einbau auch anwenden. Ich hoffe, damit klappt der Einbau ohne hässliche Schimpfwörter :lol: :lol: :lol:
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth

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oldbiker
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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von oldbiker » 23.09.2018, 14:45

Hallo Bernd,
danke für diesen Tipp mit der Kontermutter. Ein weiteres Problem ist ja auch noch die Radnabe die sich auch gerne durch ihre ungleiche Gewichtsverteilung beim "Einfädeln" verdreht.
Fast könnte man glauben, dass die alten Heinkelkonstrukteure die Schwingengabel nur zur Erleichterung des Vorderrad Einbaues entwickelt haben :?
VG
Dietmar

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heinkel-bernd
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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von heinkel-bernd » 25.09.2018, 22:32

Servus Dietmar,

ich werde vor der nächsten Vorderradmontage auch auf der gegenüberliegenden Seite des Tachoantriebs
mittels Klebeband die Bremstrommel mit der Ankerplatte verbinden :wink:
Theoretisch müsste das dann richtig "flutschen" :lol:

Unterwegs würde ich eh keinen Reifenwechsel durchführen.
Für den Fall einer Reifenpanne habe ich Pannenspray und einen 12V Mini-Kompressor dabei :D
Anstelle des "übergewichtigen" Reserverades habe ich aus optischen Gründen eine leichte
Reserverad-Atrappe aus Hartschaum und mit Überzug montiert.
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth

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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von oldbiker » 26.09.2018, 20:10

Hallo Bernd,
mit Klebeband hatte ich das auch schon mal versucht, das löste sich aber zu leicht, vermutlich weil noch Fettschichten vorhanden waren.
Ich hatte nun die Idee kleine Holzkeilchen in den Spalt Bremstrommel/Ankerplatte rein zu schlagen. Das müßte auch in den halbmondförmigen Spalten am T.Antrie/Achse gehen, dann wäre auch der T-Antrieb so lange fixiert bis das Rad drin ist, hier könnten sie auch drin bleiben.An der Brem,strommel müssen sie natürlich raus wobei sie das vermutlich von selber tuen nach den ersten Radumdrehungen.
Deine Lösung für unterwegs mit Pannenspray geht nach meiner Erfahrung nur mit Schlauchlosrefen, ich habe aber Schläuche und immer ein (aufgepumptes) Reserverad :)
VG
Dietmar

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Re: Einbau Vorderrad

Beitrag von MiGo » 01.10.2018, 15:40

nur ganz kurz: dies war auch für mich der Grund, auf Schwinge umzusteigen! Lag ja eh im Keller!! Habe ich auch noch nicht bereut. Nur ohne Reserverrad würde ich doch nicht so sorglos fahren....LG

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