Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

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heinkel-bernd
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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von heinkel-bernd » 01.09.2020, 17:20

Das hat Wolfram ja auch in seinem ersten Post geschrieben :
Es ist (auch) in diesem Bereich alles neu, also auch die innere Dichtungskappe.
Diese wurde auch ohne Berührung des Gewindes montiert
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth

Scoot-Bike
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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Scoot-Bike » 01.09.2020, 18:38

Moin Hans,
wär auch schön wenn wenigstens zweimaliger Glaube Berge versetzen würde.
Ein kaputtes Gummi wäre natürlich schlimm. Hi Hi Hi !!! Der ADAC hilft da aber auch nicht weiter.
Aber eher geht ein Elefant durch ein Nadelöhr als der Kupplungsstift durch die Spitze eines Kugelschreibers.
Wer kommt auf die Idee unterwegs eine undichte Kupplungsschnecke zu ersetzen??? Eine KW, damit es weitergeht ja. Aber der Gedanke, den ADAC zu solchen Reparaturen zu rufen ist weltfremd.

Bis dann.

Moin Heinkel - Bernd,
etwas lesen und etwas verstehen ist oft zweierlei.
Auch wenn Wolfram etwas über eine innere Dichtungskappe ( gibt es auch eine Äussere oder meint er eine die Innen montiert ist? Und
wenn man die montiert, stülpt man die doch nur über den Gehäuseansatz bis das der Kappenaussendurchmesser in die Nute am Ansatz gesprungen ist. )
Von einem Gewinde ist bei der Montage der Dichtungskappe am Deckel noch nichts zu sehen.
Damit bei der weiteren Montage des Kupplungsdeckels mit montierter Dichtkappe die Dichtlippe der Dichtkappe nicht vom Gewinde berührt und ggf. beschädigt wird hat er die Montagehülse für die Dichtungskappe eingesetzt. Das impliziert aber nicht, das er den Innendurchmesser der Dichtungskappe bei aufgesetzter Montagehülse auf den zylindrischen Teil des Kupplungsstiftes geschoben hat.

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von heinkel-bernd » 01.09.2020, 21:19

Ist es überhaupt möglich nach montieren des KULU-Deckels die Montagehülse
so herauszuziehen, dass der Dichtungsbereich der Gummikappe auf dem Gewinde
zu liegen kommt ?
(Die Beschriftung auf den Abbildungen ist für diesen Fall nicht relevant)
Motorschnitt Kulu + Getr.1.jpg
Selbst wenn der KULU-Stift bis zur Kupplungswelle geschoben ist :?
Vorausgesetzt es ist ein originalgetreuer KULU-Stift !
Motorschnitt Kulu + Getr. 2..jpg
Und das Aufschieben über das Gewinde des Stiftes wäre für eine derartige Zerstörung der
Gummikappe nicht ursächlich !
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth

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Hans
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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Hans » 01.09.2020, 21:47

... den ADAC zu solchen Reparaturen zu rufen ist weltfremd.
Ja, das würde stimmen. Der ADAC macht solche Reparaturen nicht - kann sie nicht machen! Ich riefe ihn dennoch; er würde mich auf der Ladefläche nach Hause bringen und dort kann ich dann selbst die Reparatur durchführen.

- natürlich nicht mich auf der Ladefläche sondern nur den Roller dort und ich beim Fahrer, um neue Missverständnisse zu vermeiden.

Hans

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Hans » 01.09.2020, 21:55

... ist oft im Bordwerkzeug ... vorhanden
Wenn du das Bordwerkzeug nutzen willst, dachte ich du machst das unterwegs. Wenn das nicht so ist, nutze - als Ingenieur - ein besser geeignetes Werkzeug: Montagehülse vom Club oder selbst gefertigte.
Hans

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Hans » 02.09.2020, 15:34

... eher geht ein Elefant durch ein Nadelöhr als der Kupplungsstift durch die Spitze eines Kugelschreibers
Das Sprichwort geht zwar mit "Kamel" und nicht mit "Elefant" aber hier das Kamel das durch geht:
DSCN3390.JPG
DSCN3391.JPG
DSCN3392.JPG
DSCN3393.JPG
hier zum Vergleich Original Montagewerkzeug vom Club ggü Erfindung aus der Praxis (vom Ingenieur)
DSCN3395.JPG
Mehr Fotos in einem Beitrag gehen nicht, desshalb das Foto vom Versuch ob ein Elefant durch geht, im nächsten Beitrag.
Gruß
Hans

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Hans » 02.09.2020, 15:36

DSCN3394.JPG
Ich glaube dieser "Elefant" macht das Nadelöhr kaputt.
Gruß
Hans

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von heinkel-bernd » 02.09.2020, 20:48

Servus Hans,

ich habe auch erst nach Scoot-Bikes`s zweiter Erklärung geschnallt, was er meint :?
Er meint nicht den Rohrsteckschlüssel als "Überzieher" fürs Gewinde, sondern um
damit die Gummikappe mit der Dichtlippe über den Überzieher auf das glatte Teil des
KULU-Stiftes zu schieben,
101_5058.JPG
was nach meiner Recherche (siehe die Bilder in meinem letzten Beitrag und das folgende)
unnötig sein dürfte !
101_5055.JPG
Und hier noch die Maße am KULU-Stift ganz nebenbei:
KULU-Stift.JPG
Und Achtung:
Die provisorische Montagehülse darf nicht zu kurz sein und muss auf jeden Fall das Gewinde
in voller Länge und etwas mehr abdecken !
Die Hülse vom Club steht auch ein paar mm über dem glatten Teil des KULU-Stiftes :wink:
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Hans » 03.09.2020, 10:27

Servus Bernd,
ja, hast Recht, so ist es gemeint und Ist so dann auch eine Optimierung der KuLu-Deckelmontage.
Gruß
Hans

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Re: Erstfahrten nach Neuaufbau mit Undichtigkeit an Kupplungsschnecke

Beitrag von Scoot-Bike » 03.09.2020, 18:13

Moin.

Für Hans:
Ja, is klar, Bernd hat Recht.
Etwas lesen und etwas verstehen ist wie schon geschrieben Zweierlei.
Es ist aber keine Optimierung der Deckelmontage.

Für Bernd:
Ich schätze es sehr das dir mein Kommentar keine Ruhe gelassen hat und du ihn mehr als einmal gelesen hast.
Das du Abbildungen, und auch in der Werkstatt die Einbauverhältnisse betrachtet, photografiert und ins Forum gestellt hast ist Top.
Ich habe gesehen das du für den Montagevorgang Fett auf der Montagehülse eingesetzt hast. Für dich eine normale Sache, für andere ggf. nicht.
Trotzdem ist durch den Einsatz der Montagehülse nicht sichergestellt, das die Dichtlippe nach der Montage auf dem auf dem zylindrischen Teil des Stift sitzt. Die Montagehülse ( oder das Kugelschreiberbauteil ) soll die Dichtlippe vor dem Gewinde schützen, mehr nicht. Sie gewährleistet nicht die richtige Einbauposition der Dichtlippe.
Sie hat natürlich einen größeren Aussendurchmesser als der Stift, bringt dadurch viel mehr Vorspannung auf den Umfang der Dichtlippe. Ziehe ich dann die Hülse ( ggf. ohne Schmiermittel ) vom Stift, bleibt beim abziehen die Dichtlippe zunächst auf der Hülse sitzen und der elastische Teil der Manschette wölbt sich in das Schneckengewinde bis das die Hülse ganz heraus gezogen wird.
Je nach Elastizität der Manschette sitzt diese dann ggf. auf dem Gewindstück.
Dies zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren ist keine Optimierung, es ist Standard.
Bis dann.

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