Schwingenlager, modifiziert...

Motor-Vergaser-Antrieb
pingelig-0815
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Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von pingelig-0815 » 18.02.2019, 18:39

Moin in die Runde, nach einem 2-jährigen Test und etwa 4000km miese Strassen auf dem Buckel, haben sich meine modifizierten Schwingenlager als recht brauchbar herausgestellt. Schocküberschrift war "PLASTIK AM HEINKELROLLER". -- Ich war es einfach leid, regelmäßig die defekten Schwingenlager zu tauschen. Und das, meiner Meinung nach, viel zu früh! Diese modifizierten Lager versprechen nicht nur ein langes Eigenleben, sondern minimieren sehr stark auch den Eintrag von Stahl- und Bronzeabrieb in den Schwingen-Innenraum als auch in den Motor. Was das bedeutet, wissen wir Schrauber. -- Wer Näheres dazu wissen möchte, auf unserer webseite > www.heinkelfreunde-kiel.de <
(in Rubrik 'Werkstatt') lassen sich Einzelheiten dazu nachlesen. Dort wird auch eine Anfrage an unsere Forumsrunde formuliert. -- Ich freue mich über Eure Resonanz zu diesem Thema. Eine fachliche und konstruktive Diskussion dazu wäre sicherlich sehr sinnvoll. In diesem Sinne, immer schön verschleissarm fahren, -Klaus (HCD-3072)

GvO
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von GvO » 25.05.2020, 08:32

Schön zu sehen das schon jemand anders die gleiche Idee hatte - ich bin gerade dabei es umzubauen mit EP22 Buchsen.
Bei meinem Motor mit 30tkm waren die Lager nicht mehr in einem Zustand das ich Sie wieder einbauen will.

Den Fußbremshebel habe ich auch auf EP43 Bundbuchsen umgebaut.

pingelig-0815
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von pingelig-0815 » 25.05.2020, 19:56

Hallo und Moin, lieber GvO.., freue mich sehr, daß Du ebenfalls auf diese Art und Weise die verschleissfreudigen Schwingenlager dauerhafter gestalten möchtest. Das EP-22 scheint PFTE-Anteil zu haben? Nimmst Du Fertigbuxen und passt sie an, oder drehst Du Dir eigene?-
Ich habe bereits meinen dritten Motor innerhalb einer Grundüberholung mit PEEK-Buxen ausgestattet. Das Problem ist nur, vor lauter Schrauberei und anderen Dingen bekomme ich nun kaum Testkilometer zusammen.
Auf jeden Fall bin ich an den Ergebnissen Deines Tests -insbesondere des Material-Zusammenspiels- äusserst interessiert. -
Gerne können oder sollten wir uns auch direkt austauschen, nicht zuletzt um diese techn. Änderung ggfs. weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Denn da durch die Kunststofflagerung der Eintrag des metallischen Abriebs (Stahl und Bronze) in das Motor- und Kettenöl stark reduziert wird, werden den Innereien ein verschleissärmeres und damit längeres Eigenleben ermöglicht.

Meine Daten findest Du unter HCD-Mitglied 3072. Eine email wäre schon mal ein Anfang. - Heinkelige Grüße, Klaus.

GvO
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von GvO » 26.05.2020, 07:53

Hat zufällig jemand alte Lagerschalen übrig?

33 - 21.1151
36 - 21.1150

Mit etwas Glück könnte ich Sie für ein paar Versuche überarbeiten und müsste keine neuen zerstören.

Danke, Guido

phenomeno
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von phenomeno » 26.05.2020, 10:24

Hallo Guido,

ich werde heute Abend Mal nachsehen.

Ich habe aufjedenfall ein paar Teile und werde dich informieren ob brauchbar.

Gruß
Denny

pingelig-0815
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von pingelig-0815 » 26.05.2020, 10:58

Hallo und Moin Guido und Denny, die Kreise vergrössern sich... 8) ; Ggfs. mal Wolfgang vom Club antickern. Er hat sicherlich was liegen. Die Auflageflächen der O-Ringe sollten halbwegs i.O. sein; aber 1 oder 2 Zehntel abdrehen ergibt kein Problem. -- Freue mich auf weitere Infos und Erfahrungen zu diesem Thema. Gruss- Klaus. (3072)

phenomeno
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von phenomeno » 27.05.2020, 05:19

Hallo Guido,

das hier habe ich gefunden.
Guido1.jpg
Guido2.jpg
Gruß
Denny

GvO
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von GvO » 27.05.2020, 06:36

Ich habe dir eine PN geschrieben :-)

GvO
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von GvO » 02.07.2020, 13:39

Schon wieder ein Monat ins Land gegangen ... Ferien mit der Familie und dann macht man es schnell ...
Pustekuchen - Lagerschaden an der Drehbank und der Keilriemen hat noch eine vierstellige Postleitzahl :-)

Bei den ersten Versuchen die Lagerwelle zu drehen flogen nur Funken, egal welche Wendeschneidplatte ich benutze.
Das Teil ist gehärtet - erklärt damit auch warum die alle andere Durchmesser haben. Die wurden nicht auf Maß geschliffen, sondern mit der Bronze Buchsen gepaart. Nach der Wärmebehandlung haben die alle andere Durchmesser.
Jetzt macht es auch Sinn das es die nur als Satz zusammen zu kaufen gibt.

Aber die Welt hat sich weiter entwickelt, und nach etwas Suche habe ich Wendeschneidplatten gefunden mit denen man Hartdrehen kann.
Die sind fast so hart wie Diamant - kosten gefühlt auch so viel. Aufgeben kommt aber nicht mehr in Frage und nach einer weiteren Woche Wartezeit sind Sie endlich da.

Das Ergebnis ist unglaublich - es schneidet als wenn es Aluminium wäre. Oberfläche fast wie geschliffen.
Schnell ein Werkzeug gebaut zum Einpressen der Gleitlager.

Sollten die Gleitlager verschleißen, kann man Sie jetzt in 10 Minuten gegen neue tauschen. Kostenpunkt wenige Euro.
Schwingenlager.jpg
Wenn es jemand probieren will und alte Teile übrig hat die man aufarbeiten kann, einfach melden.

Viel Spaß beim basteln, Guido

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velorex350
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Re: Schwingenlager, modifiziert...

Beitrag von velorex350 » 02.07.2020, 15:52

@GvO: hast da CBN-Platten verwendet?
103A2 von 1964, mein erster Viertaktroller! Cezeta, Vespa, Velorex und Co haben blaue Fahnen
#9656
Um nicht umzufallen reichen drei Räder, drum gibt's den Velorex :lol:

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