Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Motor-Vergaser-Antrieb
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Moin Wolfram,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten und die grundsätzliche Darlegung der Problematik. Das ist wirklich toll – eine echte Lehrstunde für mich. Ich freue mich sehr darüber, wie kompetent und schnell dieses Forum funktioniert – ich weiß das zu schätzen und weiß auch, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Chapeau, an alle, die dieses Forum so kompetent befeuern.

Wolfram, Du schlägst ja vor – und das halte ich für wirklich schlau – das äußere, rechte Lager erst aufzupressen und einzukleben, wenn das Kurbelgehäuse wieder vereint ist. Eine gute Idee. Nun überlege ich gerade: gibt es denn einen gangbaren Weg, das äußere Lager in dem jetzigen Zustand zu entfernen? Also, ohne den Motor zu spalten und die Kurbelwelle zu demontieren? Von mir aus auch unter Zerstörung des Lagers? Das würde dann natürlich abermals sehr viel Arbeit sparen.

Herzliche Grüße
volker
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

Hallo Volker,

ist tricky.

Ich habe mal ein schon kpl. zerstörtes Lager in ähnlicher Position entfernen müssen.
Da war aber nur noch der Innenring, der Aussenring und ein Löffel voll Schrot übrig.
Dazu habe ich auf den Innenring einen fetten Schweißpunkt gesetzt, der dann das Lager-Innenteil so geweitet hatte, daß es mit einer Zange abgezogen werden konnte.
Solche Not-Tricks würde ich aber nur machen wenn man weiß was man tut und es wirklich keinen anderen Weg gibt.
Hier also bitte nicht.

Je nachdem wie fest das Lager auf dem KW-Zapfen sitzt, könnte man sich eine Stahlscheibe bauen, die umlaufend Löcher hat.
Anzahl Löcher=Anzahl Kugeln.
Diese Löcher im Teilkreisdurchmesser ca. Mitte der Kugeln + geschätzt 4mm.
Der Teilkreis entspricht jetzt knapp unter Innendurchmesser Aussenring.

Dann passende Blechschrauben, die sich zwischen dem Blechkäfig und dem Aussenring richtig fest "einklemmen" einschrauben.

Und jetzt gibt es zig Möglichkeiten das Ganze Gebilde z. B. mit einem 3-Arm Abzieher an der Scheibe zu packen und das Lager abzuziehen.
Oder mittels angeschweißtem Rohrstück an der Scheibe....

Gruß

Wolfram
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heinkel-bernd
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von heinkel-bernd »

Servus Volker,

habe gerade mal einen Versuch gestartet, um den Lagerkäfig nach innen zu bekommen, die Kugeln auf zwei
Seiten zu schieben um dann evtl. mit den Armen eines kleinen Abziehers den Innenring des Lagers zu greifen.
Der Spalt zwischen den Ringen ist 3,8 mm breit.
Leider habe ich keinen solch kleinen Abzieher, sonst hätte ich das auch noch probiert :?
1 Werkzeug.JPG
2 einkerben.JPG
3 Käfig.JPG
Ich bin mir jetzt aber nicht mehr sicher, ob das mit dem Abzieher klappen würde :(
Trotzdem lasse ich die Fotos mal stehen.

Was besser klappen würde:
Ein Stück Rohr mit einer aufgeschweißten Mutter am Ende, das über den K.W.-Zapfen bis zum Lager passt.
Das Ende des Rohres so weit abgedreht, dass bei aufgeschobenem Rohr die Kante des Lager-Innenrings noch
etwas vorsteht. Mit dem WIG-Schweißverfahren würde ich mir sicher zutrauen, mit ein paar Heftpunkten
das Rohr mit dem Lager zu verbinden, ohne dass dem K.W.-Zapfen und dem dahinter liegendem Lager
etwas passiert.
Durch die konzentrierte Wärme beim Heften würde sich die Innenschale des Lagers schon mal erweitern
und mit einer Schraube durch die angeschweißte Mutter lässt sich dann das Lager sicher abziehen :wink:

Beim Aufpressen des neuen, angewärmten Lagers solltest Du aber das Drehmoment der M8er 10K Schraube
bericksichtigen ( 2,5 mkg )
Viele heinkelige Grüße
BERND aus Bayreuth
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Moin Bernd, moin Wolfram!

Wow – das ist wirklich großartig, was Ihr Euch für eine Arbeit macht. Bernd und Wolfram, Ihr seid wirklich toll. Danke Euch. Ich habe gestern Abend noch einmal alle Informationen gegeneinander abgewogen und bin zu dem Entschluss gekommen, die Sache gründlich und solide anzugehen. Das bedeutet, ich werde den Motor komplett zerlegen, alle Teile sorgfältig begutachten, die Lagerhülse genau vermessen und dann entscheiden, ob Einkleben in Frage kommt oder ob doch eine neue Hülse verbaut werden muss. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass ich der Überholung des Motors, durch den vermeintlichen Fachmann, nicht mehr traue. Zu viele Fehler haben sich bereits offenbart. Möglicherweise gibt es ja auch noch ganz ähnliche Probleme mit den Hauptkurbelwellenlagern oder an Stellen, an die ich noch nicht zu denken gewagt habe. Ich weiß es nicht und so wie der Motor jetzt dasteht, kann ich es auch nicht überprüfen. Aber ich weiß, dass ich nicht mit einem Roller rumfahren mag, bei dem ich immer bangen muss. Von daher: Danke für Eure Hilfe und Euren Rat. Ich mach mich ans Werk und werde vermutlich noch mit der einen oder anderen Frage ums Eck kommen – ich warne Euch deshalb schon mal vor! :wink:

Herzliche Grüße Euer Volker aus Wiesbaden
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oldbiker
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von oldbiker »

...in einem Beitrag vor 2 Jahren gab es schon mal einige Hinweise zu Ölverlustursachen
viewtopic.php?f=1&t=2523#p14698
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

Moin Volker,

das ist sicherlich die mit Abstand beste Lösung.
Glückwunsch zu der Entscheidung.
Wer weiß, was dein "Fachmann" da noch verbrochen hat.

Wenn Du mit mehr oder weniger brachialen Aktionen an das rechte Lager gehst, besteht auch immer die Gefahr, daß ein Span oder Splitter wegspringt, sich dann im Lager wiederfindet und der Ärger ist groß.

Meine Motoren sind Furztrocken und deinen bekommen wir auch trocken.
In den letzten Jahren hat sich viel getan in der Chemie.
Deshalb sind chemische Dichtstoffe, die über Jahrzehnte durchaus gut waren deutlich überholt worden.
Das heißt nicht, daß die alten nun Mist sind, bei den neueren hat man aber deutlich mehr Reserven, Sicherheiten und Möglichkeiten.

Alles wird gut.

Gruß

Wolfram

P.S.:
Bist Du sicher, daß man den Stahl-Lagerring nur neu drehen und einschrumpfen muß oder ist der dünne Ring nach dem Einschrumpfen ausgespindelt worden um u. a. 100%ig in Flucht zu kommen?
Vielleicht weiß Bernd da was dazu?
Also ich spindel solche Sitze immer nach dem Einpressen aus, da sie nie 100% fluchten oder 100% rund sind.
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Moin Wolfram,

es ist eben letztlich immer die gleiche Erkenntnis: mach es selbst, dann weißt du, was gemacht ist. Ich bin jetzt jedenfalls guter Dinge, dass sich alles fügen wird. Tja, was die Hülse angeht, Deine Bedenken sind klar nachvollziehbar. Ich kann Dir nicht sagen, ob neu drehen und einschrumpfen reicht oder ob sie noch ausgespindelt werden muss. Ich sehe der Sache allerdings mehr oder weniger gelassen entgegen – habe ich mir doch gerade einen Wohlhaupter UPA 4 zugelegt. :-)

Wir werden sehen, wenn ich soweit bin.

Herzliche Grüße volker

PS: @Bernd: Ich muss mich noch bei Dir entschuldigen – hatte ich Dich doch schon vor zwei Jahren mit meiner Ölleckage drangsaliert – oldbiker machte mich darauf aufmerksam. Du hattest damals sehr ausführlich geantwortet, aber ich habe dann keine genauen Untersuchungen durchgeführt, sondern habe den Motor in die Hände des vermeintlichen Fachmanns gegeben... Ich habe Deinen Post von 2016 deshalb schlicht vergessen, entschuldige bitte meinen Senilitätsanfall.
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

Moin Volker,

UPA4 ist schon ´n ordentliches Mopped, hatte ich auch.

Ich habe den gegen einen UPA3/SK40 getauscht, weil der besser zu "meinen Durchmessern" paßt und deutlich höhere Drehzahlen abkann.
viewtopic.php?f=1&t=2814&sid=be6a48e2a0 ... =10#p16622

Aber wenn deine Z-Achse sauber im Winkel läuft, ist dann für dich das Ausspindeln ja kein Problem.

Also hatte ich recht....Alles wird gut :wink:
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Liebe Leute,

da bin ich wieder. Habe mich daran gemacht den Motor zu zerlegen. War wohl eine gute Entscheidung.... Denn das hier sieht nicht so aus, wie es aussehen sollte.
Kolbenklemmer
Kolbenklemmer
Dazu meine ersten Fragen. Sieht nach einem deftigen Klemmer aus. Die Zylinderbahn sieht an der entsprechenden Stelle auch nicht gut aus, aber ich konnte es irgendwie nicht so fotografieren, dass man es sieht. Ob da ein Übermaß drin ist, weiß ich nicht, kann ich aber nachmessen. Wie gehe ich damit um? Ist das Schrott? Neuer Kolben?


Die Schwingen-Demontage

Dazu erst mal eine vielleicht blöde Frage. Auf Seite 12 der Montageanleitung 103-A0 steht, dass die Mutter 31/4 für das Kettenrad Linksgewindes hat. Das stimmt auch. Aber da steht was von SW32? Bei mit ist das SW19. Ist das ein Druckfehler?

Aber gut ich habe alles prima demontieren können. Aber das Grausen ging weiter. Das Lager 35 aus Tafel 10 ist auch lose. Hier im Bild.
Lager
Lager
Was ist zu tun? Wer weiß Rat?

Tja, und dann ging es weiter... Die Buchse für die Schwingenlagerhülse auf Seite des Kurbelghäuses: auch lose kann ich von Hand aus dem Kurbelgehäuse ziehen. Herjje, was hat denn der „Fachmann“ da mit meinem Motor angestellt?
Buchse Gehäuse
Buchse Gehäuse
Könnt Ihr mir helfen und mir raten, wie ich vorgehen soll?

Ich Danke Euch im Voraus!

Herzliche Grüße aus Wiesbaden

volker
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

Moin,
wenn sonst keiner will...dann mal los:

Die Stahlbuchse der Abtriebswellen-Lagerung mit Loctite 638/648 einkleben*.
Die Bronzebuchsen der Schwingenlagerung mit Loctite 638/648 einkleben*.
* Vorher peinlich genau reinigen und entfetten, danach gaaanz leicht mit 220er bis 280er Schleifpapier reinigen/anrauhen und nochmal mit Aceton
o. ä. säubern.
Buchsen und Bohrung dann mit Loctite benetzen, montieren und leicht mit einer Schraubzwinge an den Bund der Bohrung drücken.
Dadurch bekommst Du auch eine sauber fluchtende Lagerung.
Die Bronzebuchse würde ich auch axial am Bund großzügig mit Loctite benetzen, stützt zusätzlich ab und ist dann sicher Öldicht.
Vorher den Bund am Getriebe anschauen, nicht daß der Hügel oder Macken hat…Schrauber und Hammer halt :?

Hierbei die Schwinge vor Endmontage incl. Lüftergehäuse noch einmal montieren und die Spaltmaße Buchsen / Lagerhülsen überprüfen.
Diese sind wichtig, weil sie das axiale Spiel der Schwinge festlegen und dabei gleichzeitig die ausreichende Verpressung der Dichtringe zwischen Buchse und Lagerhülse sicherstellen….sonst kann das ölen.
Ich fertige meine Buchsen passend aus RG7 (CuSn7) auf Maß selbst an.
Die Originalbuchsen sind aus CuSn7Pb15, welche sehr ähnliche Werte (etwas bessere Trockenlauf-Eigenschaften) haben, jedoch als Halbzeug nicht zu bekommen sind.
Das axiale Spaltmaß stelle ich dabei immer nahe 0 (max. 0,05mm) ein, um eine spielfreie, axiale Schwingenlagerung zu erhalten, die furztrocken ist und bleibt.
Bei mir sieht man also optisch keinen Spalt.
Falls Du große Spaltmaße hast, hilft evtl. eine 2te Dichtung unter eine Lagerhülse an der Schwinge zu legen….nicht der Königsweg, aber funktioniert.
Später, vor Endmontage der Schwinge die Buchsen und Lagerhülsen großzügig einölen.

Tip: Original-O-Ringe wegschmeißen und X-Ringe verwenden.
Diese halten viel länger, dichten deutlich besser/sicherer und können sich nicht verdrehen.
Die X-Ringe (O-Ringe auch) vor der Montage an den Dichtflächen mit Fett benetzen.
Wenn Du nicht weißt welchen X-Ring, brauche ich die Nutabmessung deiner Buchsen, dann kann ich dir ´n passenden raussuchen….gibt´s auch in
der Bucht.

Der Kolbenfresser:
Ist kein Weltuntergang, da hier der Bereich der Kolbenringe/Feuersteg (noch) nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Ist er nur einseitig an der Druckseite (nach hinten zeigend) und vorne nichts?
Wenn ja, handelt es sich um Mangelschmierung.
Bedeutet entweder falsches/minderwertiges Öl, zu geringer Ölstand, deutlich zu fettes Gemisch oder partielle Überhitzung der hinteren Zylinderfläche mit Versagen des Ölfilms.

Kolben-Reparatur:
Nie mit Schmirgelpapier!, sondern mit einer feinen Feile die Fressspuren vorsichtig entfernen.
(Es lösen sich immer Schleifpartikel aus dem Träger, welche sich im weichen Aluminium festsetzen können und ggf. weitere Schäden/hohen Verschleiß verursachen können.)
Feilrichtung quer oder in 45° der Kolbenachse, so hält er das Öl besser.
Nicht zu viel wegnehmen, immer mit einem Haarlineal o. ä. im Lichtspalt ständig kontrollieren!
Kontrolle, ob der Ölabstreifring in dem Schadensbereich noch „frei läuft“.
Kontrolle sämtlicher Ringe mit der Lupe, ob da evtl. ein Schaden vorliegt.

Zylinder-Reparatur:
Wenn Alu vom Kolben auf die Lauffläche übertragen wurde, auf keinen Fall mit Schmirgel, Schaber, Feile oder ähnlichem dran gehen.
(Fressspuren sind meist im oberen Zylinderteil und da müssen auch die Kolbenringe drüber.
Nimmt man dort Material weg, mögen das die Ringe überhaupt nicht, es kann durchblasen und/oder zu deutlich erhöhtem Verschleiß führen und der nächste Schaden ist in Sicht.)

Mit Natriumhydroxid (NaOH) eine konzentrierte Lauge anrühren (20ml Wasser mit 5-10g Natriumhydroxid)….NaOH gibt’s/gabs in der Apotheke oder in der Bucht.
Oft geht auch Abflussreiniger, der meist viel Natriumhydroxid enthält.
Die starke Lauge zersetzt das Aluminium (und die Finger, also Vorsicht!), ohne den Guss anzugreifen.
Da ich aber die Legierung deines A0-Zylinders nicht kenne und manchmal Pferde vor der Apotheke kotzen, sicherheitshalber vorher an einer metallisch blanken, entfetteten Stelle (angeschliffene Kühlrippe) testen….ggf. auftretende Verfärbungen sind egal.

Zylinderlauffläche innen nun reinigen und im Bereich der Fressspuren entfetten.
Mit einem Wattestäbchen die Lauge auf das Aluminium in der Zylinderlauffläche geben.
Je nach Menge des Aluminiums an der Zylinderlauffläche kann der Vorgang einige Stunden dauern bis die Lauffläche vollständig vom Aluminium befreit ist.
Gelegentliches putzen der Schadstelle und aufbringen neuer Lösung beschleunigt den Alu-Abtrag.
Das Ganze wiederholt man so lange bis die Zylinderlauffläche wieder einwandfrei ist.
Die Lauffläche des Zylinders anschließend reinigen und sofort mit Motoröl einölen, da NaOH extrem stark entfettet= Rost.

Am Schluss noch:
Vor der Montage der Motorhälften checken, ob das Fenster unten im KW-Raum der einen Motorhälfte (zumindest A1 / A2) keine Gusshäute o. ä. hat (hab ich schon gesehen) und dieses ggf. mit einer Feile "öffnen" oder ETWAS erweitern - der Durchlass regelt die Ölmenge, die von der drehenden KW verteilt wird.
Motor nach Montage mit passendem/ordentlichem Öl füllen und die ersten 200km schonend fahren, falls sich da noch was einsalpetern muß.
Ölstand möglichst nicht unter Mitte der 2 Peilstab-Markierungen fallen lassen, bei einigen Peilstäben (da scheint es Unterschiede zu geben) erscheint mir die Minimum-Markierung als zu niedrig oder zumindest streng grenzwertig.
Dann langsam steigern, wie beim Einfahren.

Soweit meine 5 Pfennig dazu, ich hoffe es kam verständlich rüber, sonst einfach fragen.

Gruß & gutes Gelingen

Wolfram
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