Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Motor-Vergaser-Antrieb
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Moin Wolfram,

oh, entschuldige bitte, das mit dem Mahle-Kolben habe ich in der Tat missverstanden. Dann kommt da jetzt, wie geplant, ein KS-Kolben rein. Und was das Schleifen der Hülsen anbelangt – ich rede mal mit den Galvano-Kollegen. Mir macht es ja immer großen Spaß, wenn es wirklich perfekt ist…

Danke für die Vorlesung in Sachen Öl. Klingt alles sehr einleuchtend. Ich werde es Dir gleichtun und künftig auf Deinen favorisierten Öl-Cocktail setzen.

Dann wollen wir mal. Über den Fortgang werde ich informieren.

LG volker
Zuletzt geändert von verbert am 24.05.2018, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

verbert hat geschrieben: 24.05.2018, 15:02
Dann wollen wir mal. Über den Fortgang werde ich informieren.

LG volker
Bin gespannt.

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anh
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von anh »

Und nur mal zur Erinnerung: Auch der Club vertreibt das Miller Öl.
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Liebe Heinkel-Freunde, lieber Wolfram, lieber Bernd,

ich wollte mich längst zurückmelden, aber wie es eben so ist, es kommt immer etwas dazwischen. Andere Fahrzeuge hatten bei der Instandsetzung Vorrang, der Urlaub musste geplant werden, in der Wohnung musste gearbeitet werden. Von daher lag die Heinkelbaustelle brach. Fast. Material habe ich beschafft und einige Probestücke habe ich gedreht - ich bin ja kein gelernter Metaller, sondern Autodidakt - oder auch ambitionierter Bastler... :-)
Beim Vermessen der Probestücke stellte ich ein Problem fest: Drehe ich einen Zylinder und prüfe dann die Abweichung des Rundlaufs, ist diese mit einer 1/100mm-Uhr nicht messbar. Spanne ich den Zylinder aus und spanne ihn wieder ein (normales Dreibackenfutter), zeigt die Uhr eine Abweichung bis zu 3/100mm an. Aber 3/100mm soll das Spiel zwischen Lagerbuchse und Lagerhülse betragen. Wenn ich jetzt die Lagerhülsen zum Überdrehen einspanne und ich dann schon eine Abweichung von 3/100 vom Rundlauf habe, dann geht das doch in die Hose - oder liege ich da völlig falsch? Könnt Ihr mir sagen, wie ich die Lagerhülsen spannen muss?
Danke für Eure Unterstützung!

Herzliche Grüße, volker
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Wolfram
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von Wolfram »

Moin Volker,

schön von dir zu hören.

Also um diese Probleme zu umgehen, drehe ich solche Sachen ausschließlich in einer Aufspannung.
Bei den Buchsen der Schwinge geht das ohne Probleme.
Erst aussen, dann innen, dann abstechen, umdrehen, planen und den Einstich für den X-Ring.

Sollte das auf Grund der Geometrie nicht möglich sein, muß man das bauteil auf der Drehmaschine im Futter ausrichten, notfalls durch unterlegen mit 1/100stel oder 5/100stel Blech (https://shop.vogel-germany.de/fuehlerle ... enbaender/).
Oft reicht auch Papier....wenn der Spanndruck nicht sooo hoch sein muß.

Hast Du schon ausprobiert die Buchse im Futter gefühlvoll mit Holzstück oder Kunststoffhammer auszurichten?
Das geht oft in ausreichendem Maße.

Bei der Schwingenbuchse sollte 1-2/100stel aber kein Problem sein, da sich das gegeneinander ausrichtet.
Weder das Motorgehäuse, noch die Schwinge ist so genau.
Alleine die Parallelität der Flanschaufnahme an der Schwinge ist schon nicht so dolle.
Dazu kommt dann noch die Papierdichtung........

Gruß

Wolfram
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Moin Wolfram,

danke für Deine Lehrstunde in Sachen Werkstückausrichtung an der Drehbank. Ich mache mich, sobald ich Zeit habe, ans Werk und werde über den Fortgang berichten.

Herzliche Grüße aus Wiesbaden
Volker
verbert
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Re: Ölverlust und Lagerprobleme 1 von 2

Beitrag von verbert »

Lieber Wolfram, lieber Bernd,

die Zeit läuft so schnell. Und manchmal ist es dann so, dass eine Baustelle auch versandet. Ist mir passiert. Vieles ist in den letzten zwei Jahren geschehen, auch ein zweiter Heinkelroller ist bei uns zu Hause eingezogen, der auch erst einmal Pflege und Aufmerksamkeit brauchte, andere Fahrzeuge wollten repariert werden und vieles, vieles mehr. So blieb der A0 gut konserviert liegen. Aber das hat sich nun geändert und deshalb will ich hier noch einmal einen Post schreiben, auch weil Ihr beide Euch solche Mühe mit mir gegeben habt. Also, der Motor ist nun zerlegt, alle Teile sind geprüft, Ersatz, wo notwendig, wurde beschafft. Er ist nun für die Montage vorbereitet und was die Schwingenlagerung anbelangt, so konnte ich nicht widerstehen, es Dir, Wolfram, gleichzutun. Die Hülsen habe ich abgedreht und zum Hartverchromen gebracht, die Buchsen habe ich nun auf Passung gedreht und seit gestern sind sie auch montiert. Jetzt wird alles gut. Ich denke, ich werde den Motor diese Woche noch komplettieren. Das Ergebnis werde ich posten.

Lieben Gruß und nochmals vielen Dank

Volker
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Mit X-Ring!
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