Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Motor-Vergaser-Antrieb
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haile
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von haile »

hi,

nicht zu vergessen, dass der strom auch irgendwo herkommen muss. auch e-biken ist nicht umweltfreundlich!
mfg & have a nice day
Matthias
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velorex350
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von velorex350 »

Carsten Ko. hat geschrieben: 07.07.2019, 17:08 Hallo Zusammen,
Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eine Heinkel Touristen und habe die Vision einen Zweiten zu restaurieren und mit e-Antrieb auszustatten.
Es ist toll das sich schon einige damit beschäftigt habe. Meine Fragen:
Gibt es ein gemeinsames Projekt oder macht jeder sein eigenes Ding?
Wie weit ist die Umsetzung?
Gibt es Konstruktionsfaten (Step, Iges, DWG, JT) von der Heinkel Tourist?
Kann man sich noch irgendwie einbringen?

Grüße Carsten
Mehr so vom Spieltrieb getrieben wollte ich ein Cezeta Dreirad auf Elektro umbauen und auf 45km/h downgraden. Technik gibt es bei Alibaba zu kaufen. Nach einem Gespräch mit dem TÜV habe ich das Thema allerdings eingestellt. Alleine die Kosten für die EMV-Prüfung können bis zu 3000€ betragen lt. TÜV.
Ähnlich: in Tschechien hat eine Firma mal Cezeta's umgerüstet, ist aber davon abgerückt und baut jetzt neue Roller, optisch an den alten angelehnt. https://cezeta.com/
Das Batteriepack ist riesig, keine Ahnung wo das im Heinkel hin soll um zumindest 80-100km zu erreichen.
103A2 von 1964, mein erster Viertaktroller! Cezeta, Vespa, Velorex und Co haben blaue Fahnen
#9656
Um nicht umzufallen reichen drei Räder, drum gibt's den Velorex :lol:
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Carsten Ko.
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Carsten Ko. »

Hallo,
Danke für die schnelle Rückmeldung. Ich werde diese Idee nicht ganz verwerfen aber dafür geht noch viel Zeit ins Land. Als erstes werde ich mal versuche den Heinkel Tourist in 3D aufzubereiten. Mal sehen wo ich Zeichnungen bzw. schon vorhandene Konstruktionsdaten herbekomme, denn alles nachzumessen und dann in 3D zu designen ist ziemlich aufwendig.
Also wenn jemand Daten oder Zeichnungen hat wäre es klasse wenn die bereitgestellt werden könnten.
Grüße Carsten
AlexBaum
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von AlexBaum »

Hallo zusammen,

auch ich überlege seid längerem meinen 103 A2 auf elektrischen Antrieb umzubauen. Nach dem ich vor kurzem den Chat hier im Forum gefunden habe, war ich richtig angefixt. Ist denn irgendwer schon beim Umbau oder gibt es sogar schon einen fertigen elektrisch angetriebenen Heinkel-Roller?

In den letzten Wochen hatte ich dann auch mal intensiver im Internet recherchiert.
Hatte mir dann ein paar Daten von vergleichbaren Rollern (Trinity Jupiter; Kumpan 1954 Ignite; beide Doppelschwinge und 2 Federbeine) aus dem Netz geholt und mir dann darauf aufbauend ein Konzept gestrickt.
Bin dann mit meinen Ideen an den TÜV herangetreten und habe erst mal einen Dämpfer bekommen. Ich lernte, das schweißen am Rahmen möglich ist, aber doch mit einigen kostenintensiven Prüfungen verbunden sein könnte. Lohnt sich wohl erst bei einer Kleinserie.

Ok, dann zurück zum Anfang und noch mal alle eure Berichte gelesen.
Im Moment sehe ich drei Möglichkeiten:
1) Minimaleingriff: Motoreinbau im Bereich des Zylinders. Reicht der Freiraum dann noch für die Akkus etc. ?
2) Wie Curdin anregte, statt Motor eine große Grundplatte als Halterung für Akkus und Anschluss für die alte Schwinge und einem Nabenmotor. Gefällt mir gut, stelle mir nur die Frage, ob neben der alten Schwinge genug Platz für die alte Bremse und Motor bleibt und das Hinterrad dann noch mittig ist. Da muss man sich wohl intensiver mit der Radnabe samt Bremse befassen. Evtl. mit ein paar neu gefertigten Drehteilen umsetzbar?
3)Wie 2, nur jetzt wieder mit Doppelschwinge. Position Hinterrad und Bremsenprobleme wären damit kein Thema mehr. Sind wir wieder bei der Befestigung der Federbeine.
Auf den Bildern von Klaus ist der Einbau einer Doppelschwinge von Herkules in einen A1 zu sehen. Hier sieht es so aus, als ob da ein zusätzlicher Rahmen an den Heinkel geschraubt wurde. Ob das zulässig wäre?
Die vorgeschlagene Zündapp Schwinge hatte auch zwei Federbeine oder? Dann müsste das Achsmaß von 200 mm für einen Nabenmotor vorhanden sein. Ist das so? Ich habe im Netz keine Maße gefunden.
Irgendwie komme ich immer wieder zurück zum Trinity Jupiter. Ob man die Schwinge und die Federbeine nutzen kann?

Noch ein paar Fragen zu den Links, Bildern:
Über die Elektro-Kabine findet man zwar noch ein paar Artikel im Netz, aber nicht mehr bei RWE. Hat jemand den Bericht noch?
Gibt es einen Kontakt zum Erbauer Albert Heinen?
Gibt es die Bilder von Klaus noch irgendwo mit einer höheren Auflösung? Wäre sehr interessant. Gibt es zu dem Projekt noch mehr Infos?

Hier noch der Link zum Jupiter. Dort befinden sich im Downloadbereich ein paar interessante Informationen. Musterzulassung, Hinterradausbau mit nahezu freiem Blick auf die Schwinge...
https://www.trinity-electric-vehicles.d ... ER-JUPITER

Schöne Grüße
Alex
0160/94942682
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