Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Motor-Vergaser-Antrieb
Katzenmann
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Katzenmann »

HAMMER! Sehr gut!
Mangels fehlender technischer Möglichkeiten und in dem Sektor auch Fähigkeiten
- so etwas würde ich kaufen, wenn es das als Bausatz o.Ä. gäbe.

VIEL ERFOLG NOCH!
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Erdgeschoss
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Erdgeschoss »

Man könnte das ganze bestimmt noch effizienter machen, wenn man das Getriebe weglässt. Ein solcher Elektromotor eignet sich ja hervorragend als Direktantrieb vom Drehmoment/Drezahlverlauf. Dann könnte man auch noch Raum für Akkumulatoren gewinnen.
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Lambr1kel
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Erdgeschoss
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Erdgeschoss »

Sieht nach Lithium-Eisenphosphat Akkus aus? Das wäre bestimmt bei der Zulassung schon ein wichtiger Pluspunkt, weil die als eigensicher gelten und viel (!) sicherer in der Handhabung sind als Lithium-Polymer zellen.
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Hans
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Hans »

Super!! Toll gemacht! :D

Geht es auch direkt im 4. Gang zu fahren - also ohne Kupplung oder Schaltung zu bedienen?

Gruß
Hans
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velorex350
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von velorex350 »

Hochinteressant und schaut wirklich gut gemacht aus. Ich hatte die Frage schon mal gestellt:

:?: :?: :?: Wie ist das mit der EMV-Prüfung ...Elektromagnetische Verträglichkeit ? :?: :?: :?:

Wir hatten auch mal einen Umbau eines anderen Fahrzeuges im Auge, der Showstopper war die Aussage vom TÜV: EMV erforderlich, kostet mehrere Tausend Euro.
Oder hast Du da von den Bauteillieferanten evtl. Dokumente mitbekommen die akzeptiert werden?
Grüße Hans
103A2 von 1964, mein erster Viertaktroller! Cezeta, Vespa, Velorex und Co haben blaue Fahnen
#9656
Um nicht umzufallen reichen drei Räder, drum gibt's den Velorex :lol:
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Erdgeschoss
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Erdgeschoss »

velorex350 hat geschrieben: 15.02.2021, 11:56 Oder hast Du da von den Bauteillieferanten evtl. Dokumente mitbekommen die akzeptiert werden?
I.d.R. reicht das. Alles andere ist ja mechanische Funktion und Sicherheit, das hat mit der EMV nichts zu tun.
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HPD71665
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von HPD71665 »

Hallo miteinander,

erst einmal Danke für eure zahlreichen Rückmeldungen und auch für das „Rücken stärken“.

Mit den 1:1-Modellen tat ich mich leichter vorab die Abmessungen unter Kontrolle zu halten, obwohl ich irgendwann beim Zusammenbau schon dachte – hätte ich mal den 103 A2 genommen – da ist mehr Platz!

Beim Getriebe wird es sich zeigen, ob es notwendig sein wird. Im Moment war es für mich leichter umsetzbar, weil ich so nur die Kurbelwelle ändern musste. Ein Rückbau zum Verbrenner ist im jetzigen Zustand jederzeit wieder möglich.

Was ist an Hauptbestandteilen drin:
Akkus: Lithium-Eisen-Phosphat, 3,2 Volt, 80 AH-A
Motor und Controller sind von Golden-Motor
BMS und Ladegerät sind noch nicht da
Sind alles China-Produkte, die zum Großteil sehr lange Lieferzeiten haben, besonders seit „Corona“

Leider könnte die EMV ein K.O.-Kriterium sein. Hier trage ich gerade die ganzen Unterlagen der Bauteillieferanten zusammen und hoffe so, diese vermeiden zu können. Das ist der Segen des TÜV, der noch aussteht. Auch hier wird es voraussichtlich wegen Corona nicht so schnell gehen.

Anmerkung:
Meine Antriebsfeder für den Umbau war das Austesten der generellen Möglichkeit. Welches Konzept das effektivste, kostengünstigste oder „besser durch den TÜV zu bekommende“ ist, stand für mich nicht im Vordergrund. Theoretische Vorstellungen reichen meiner Meinung nach nicht aus, sondern nur mit praktischen Bespielen lassen sich Ansätze besser bewerten. Ganz nach dem Motto: Grau ist alle Theorie…

Wenn es was Neues gibt, werde ich berichten.
Viele Grüße
Peter
Rued
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Rued »

Schönes Projekt und 80 AH sind allemal ausreichend. Ich habe in meinem CityEL 90 AH Thunderskys drin, reichen locker für 60 km.
Ich habe auch schonmal drüber nachgedacht, würde dann aber die CityEL Motor/ Regler- Komponenten nehmen, sind schon zugelassen und den Motor direkt an den Schwingendrehpunkt bauen, das Getriebe braucht man ganz sicher nicht. Drück dir die Daumen mit der EMV, vielleicht geht die Zulassung über eine Firma, die solche Umbauten macht, die haben meistens bessere Kontakte.
Hinkelche
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von Hinkelche »

Hallo, ich lese hier schon länger mit und habe das Projekt verfolgt. Ich fahre eine A1, der mittlerweile zwischen den TÜV Terminen kaum noch gefahren wird. Gerne würde ich den auch auf Elektro umbauen, aber mich scheut der Aufwand. Ich fahre seit einigen Jahren Elektromotorräder.
Es wurde ja mehrfach der Aufwand mit EMV Prüfung beim TÜV angesprochen. Angeblich ist dies nur bei Fahrzeugen neuer als 1973 der Fall.
Das ist somit kein Hindernis.
Mir hätte eigentlich gut ein Radnabenmotor gefallen. Diese gibt es auch als Motoren mit singleshaft. Leider ist dann nur in 13 Zoll was bei diesem Hersteller lieferbar, und die hinterradbremse muss neu gedacht werden, was sagt der TÜV dazu etc...
https://qsmotor.de.aliexpress.com/store ... 75439.html
Qualitativ sehr gut wäre auch dieser MotOr https://www.danatm4.com/wp-content/uplo ... re-web.pdf der ein großes Drehzahlband hat aber auch deutlich teurer als der Goldenmotor in dem Handwerklich superschönen Umbau! Kompliment!
Ideal wäre die direkte Verbindung auf ias Antriebsritzel der Schwinge. Getriebe und Kupplung müsste nicht mehr genutzt werden. Das gibt einiges an Reichweite. Problem beim Heinkel ist das die Schwinge m Motorgehäuse gelagert ist und der TÜV sicher einige Probleme macht wenn man das rausnimmt. Aber genau das würde sehr viel Platz für Akkus und Steuerung geben.
Langsam reizt es mich auch....
Lg das Hinkelche
GvO
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Re: Umbau eines Heinkelrollers auf Elektroantrieb

Beitrag von GvO »

Ich würde da mal eine Zeichnung machen mit einen Vorschlag.
Hat zufällig jemand die Abmessungen zwischen den 3 Motorlagern?

Guido
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