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Heinkel-Freunde Ammerland-Oldenburg

Heinkel-Freunde Ammerland-Oldenburg

Unser Regionalclub hat derzeit 23 Mitglieder. Unsere Mitglieder kommen aus 25 Kilometern Umkreis um unser Clublokal. Mit unseren Heinkelfahrzeugen fahren wir ca. 12.500 Kilometer pro Jahr bzw. pro Saison. Weitere, gemeinsame Aktivitäten: Kohlessen im Winter, Sommerfest, Weihnachtsfeier, gemeinsame Ausfahrten, auch zu Oldtimer-Treffen.

Diese Fahrzeugtypen werden in unserem Regionalclub gefahren bzw. gepflegt: 103 A0 :: 103 A1 :: 103 A2 :: 2 Beiwagen :: Vespa's


Treffpunkt

Jedem 1. Mittwoch im Monat treffen wir uns um 19:00 Uhr im Tourist Hotel in Bad Zwischenahn-Ofen, Brockhauserweg.

Info: Heinz Welp, Am Bahndamm 87, 26135 Oldenburg, Tel. 0441 202826, Heinz-Welp(at)t-online.de oder Karl-Fr. Reckemeyer, Fr. Naumann-Straße 68, 26125 Oldenburg, Tel. 0441 36363


Zum Kramermarkt wie vor 50 Jahren

Mit einem Heinkelroller Typ 103A1 Bj.1960 starteten im Jahr 1961 Margret und Heinz Welp, damals 12 und 19 Jahre alt, zum Oldenburger Kramermarkt. Ich kannte Ihren Vater Gustav von der Eisdiele „ Bei Gustav“ in Heidkamp. Nachdem ich mich bei Ihrer Mutter Minnchen vorgestellt und sie Ihr Einverständnis zum gemeinsamen Marktbesuch gegeben hatte, düsten wir los. Kein Karussell haben wir ausgelassen. Kaum zu glauben, aber es sind wirklich schon 50 Jahre her. Wie haben uns die Jahre nie ganz aus den Augen verloren. Bei der Goldenen Hochzeit gemeinsamer Bekannten, beschlossen wir, die damalige Fahrt und das Marktvergnügen noch einmal aufleben zu lassen. Und dann war es soweit: Am Sonntag, den 2. Oktober starteten wir um 11 Uhr in Richtung Weser-Ems-Halle, wo wir zunächst ein Treffen mit einem Fotografen zu einem Fototermin vereinbart hatten.. Der Markt war noch nicht geöffnet, so fanden Margret und ich reichlich Gelegenheit, mit dem Heinkelroller in aller Ruhe durch die Gänge zu fahren. Einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis. Wie eben das Leben so spielt!

Heinz Welp im Oktober 2011


Heinkeltrefffen Weser-Ems


Im Jahr 2009 haben wir im Mai ein kleines Treffen in Norddeutschlands größtem Biker-Motel in Holtgast, im Landkreis Ammerland, organisiert. Bei diesem unserem ersten Versuch, ein Treffen mit Clubs der Region zu veranstalten, kamen schon 36 Roller zusammen. Die opulente Bewirtung der Eheleute Schröder dürfte den Teilnehmern heute noch in guter Erinnerung sein und die obligatorische Rundfahrt hatte auch eine Besonderheit aufzuweisen. Im nahen Ostfriesland mussten wir mit den Rollern auf ein ganz nostalgisches Gefährt umsteigen. Zur Überquerung des Flüsschens Jümme war dann eine sogenannte ‚Pünte’ zu benutzen. Dabei handelt es sich um eine Fähre, die durch die Strömung und die Muskelkraft der beiden Fährmänner angetrieben wird. Angeblich ist diese ‚Pünte’ schon seit 1652 in Betrieb und in Deutschland einzigartig.

 

Weil alles so gut gelaufen war, wurde in Jahr 2010 das zweite Treffen geplant Und durchgeführt. Es fand am Sonntag, dem 1. August, in Oldenburg statt. Es hatten sich 58 Personen angemeldet – und alle sind auch gekommen. So wurde die stolze Anzahl von 47 Heinkelrollern gezählt, dazu kamen eine Vespa von unserem Horst aus Oldenburg,eine 250er BMW mit Beiwagen von Rolf aus Wilhelmshaven und ein Fiat 500 mit Waltraut aus Diepholz.

Das Treffen begann um 11.00 Uhr in der Alexander Straße, bei den ehemaligen Pekolgaragen. (www.pekolmuseum.de) Zu Pekol ist kurz zu bemerken, dass Theodor Pekol, (1888-1958) Erfinder der Setra -selbsttragene- Busse, jahrzehntelang damit den Oldenburger Nahverkehr betrieb. Das besondere an den Setra-Bussen ist, dass sie mehr Nutzlast aufnehmen können, als sie Eigengewicht haben, da sie aus Aluminium konstruiert sind. Die Fa. Pekol betrieb damit nach dem Kriege u.a. in Oldenburg den Personen-Nahverkehr, ist inzwischen aber leider aus dem Straßenbild verschwunden. Im Pekolmuseum hat Hans Joachim Lukau die Legende der Fa. Pekol aufbereitet und zahlreiche Fahrzeuge restauriert. Neben Bussen sind auch etliche alte PKW, LKW und Feuerwehrfahrzeuge zu besichtigen. An jedem ersten Sonntag im Monat ist eine kostenlose Besichtigung möglich.

Nach eingehender Besichtigung und dem Gruppenfoto für die Oldenburger Presse ging es dann zügig zum Tourist Hotel, unserem Vereinslokal in Ofen, wo Gertrud mit dem Mittagessen, einer Gulaschsuppe und alkoholfreien Getränken auf uns wartete. Wir saßen draußen in einem Zelt, das wir am Tag zuvor mit Hilfe von Heinz-Werner und Manfred aus Hannover aufgebaut hatten.

Nach dem Mittagessen hieß es aufbrechen zur Stadtrundfahrt. Wir fuhren zum Stau, einem Wendehafen, um den Besuchern zu zeigen, dass Oldenburg eine direkte Verbindung zur Nordsee hat, weil Ebbe und Flut hier noch zu spüren sind. Weiter ging’s zum Oldenburger Schloss, wo wir uns erneut aufstellten. Das war schon ein imposanter Anblick: knapp 50 Heinkelroller vor dem altehrwürdigen Oldenburger Schloss. Ein kleiner Stadtrundgang zum Marktplatz, um die Lamberti-Kirche mit ihren fünf Türmen und wieder zurück zum Schloss, das musste noch sein.

Weil um 16.00 Uhr Kaffeetrinken angesagt war, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Ofen. Nach dem Kaffeetrinken und den obligatorischen Benzin- und anderen Gesprächen, hieß es: ‚Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?’ Da die auswärtigen Heinkler zum Teil noch ein ganzes Stück zu fahren hatten, traten die Gruppen so nach und nach den Heimweg an, den sie wohl alle problem- und pannenfrei geschafft haben.

Ein gelungenes Treffen an dem die ausgezeichnete Bewirtung unserer Vereinswirtin Gertrud, die gute Stimmung unserer Gäste und das herrliche Wetter ihren Anteil hatten.

 

Immer genügend Gripp unter den Reifen wünschen Euch

die Heinkelfreunde Ammerland Oldenburg

H1(Heinz) Welp

 
15.10.2011